27. August 2018

Förderung und Finanzierung der Ausbildung 


Bereits in den Kindesjahren gilt es die ersten Weichen für den späteren Beruf zu stellen. Schließlich soll man in Zukunft seinen Traumjob ergattern können und hierdurch gutes Geld verdienen und mit dem alltäglichen Job zufrieden sein. Um einen Traumjob zu bekommen, ist neben Hingabe und Leistungserbringung aber auch eine gute und vor allem richtige Ausbildung notwendig. 
Doch Ausbildung ist bei weitem nicht immer kostenlos und birgt teilweise sogar große finanzielle Herausforderungen. Um die Kosten für die Ausbildung decken zu können, existieren vielerlei Möglichkeiten. Hierzu zählen neben den eigenen angesparten Rücklagen, die Hilfe durch Familie und Bekannte, durch Fremde, aber auch in Form des Staates.

Schulische Ausbildung

Ist die Pflichtschule erst einmal vorbei, so steht in vielen Fällen zunächst eine Ausbildung an. Doch eine schulische Ausbildung muss nicht zwangsläufig mit einem ersten Gehalt verbunden sein, schließlich ist auch diese Ausbildung mit Kosten verbunden. Bis zu 600 Euro pro Monat können hier je nach gewählten Ausbildungsberuf anfallen. Die Finanzierung der schulischen Ausbildung sollte also wohlüberlegt werden. 
So lange es sich um eine mindestens zweijährige Ausbildung vor dem 30. Lebensjahr handelt, so kann die Schüler-BAföG Förderung beansprucht werden. Die Förderungshöhe ist ebenso abhängig vom finanziellen Umfeld, ein Teilbetrag muss meist auch wieder zurückgezahlt werden. 
Um die erste eigene Wohnung leistbar zu machen, kann zusätzlich Wohngeld beantragt werden. Bis zum 25. Lebensjahr können zudem Eltern Kindergeld beziehen, solange sich ihr Kind in Ausbildung befindet. Eventuell kann dieser Betrag ebenso zur Finanzierung der schulischen Ausbildung herangezogen werden.

Studium

Foto: Bildarchiv ARKM / Fotolia

Ein Studium an einer Universität stellt meist sogar eine noch größere finanzielle Herausforderung dar. Besonders geprägt hiervon ist das Gesundheitswesen, denn ein Medizinstudium zählt zu den teuersten Ausbildungen. Oberberg kämpft hier gleichzeitig mit mehreren Problemen. Zum einen mit dem Hausärztemangel, zum anderen mit den Kosten der Altenpflegeausbildung. 
Dies bringt uns direkt zu staatlichen Förderungen und Zuschüsse, welche für ein Studium gewährt werden können. Für das Gesundheitswesen hat der Kreistag Oberberg bereits mehr Geld für Ausbildungen von der Landesregierung gefordert. 
Die bekannteste Förderung für Studierende wird BAföG abgekürzt und bereits von jedem vierten Student bezogen. Je nach eigener und elterlicher finanzieller Lage, fällt auch die Höhe der Förderung aus. In jedem Fall gilt es zu klären, ob die BAföG-Förderung überhaupt beanspruch werden kann und wenn ja, in welcher Höhe diese zirka ausfallen würde. 
Liegt hingegen ein Stipendium vor, so kann die finanzielle Situation so gut wie als gesichert dargelegt werden. Neben Stipendien, welche die kompletten Ausbildungskosten übernehmen, existieren auch Klein-Stipendien, welche sich in etwa um die Abdeckung der Ausgaben für Lehrmittel und ähnliche kümmern. Ein Stipendium ist aber immer auch an gewisse Leistungen geknüpft. Gute Leistungen, ehrenamtliches Engagement und ein ansprechendes Motivationsschreiben bilden die Grundbasis für einen Stipendien-Antrag. Deutschlands schlaueste Schüler haben hier klar einen Vorteil. 
Stellen die bereits genannten Wege keine Lösung dar, so besteht noch immer die Option eines geförderten Bildungskredits der KfW.



Weiterbildungen


Nur wer sein Wissen ständig erweitert bleibt für den Arbeitsmarkt interessant. Weiterbildungen sorgen für eine Erweiterung von Kompetenz und Wissen, sind aber in der Regel privat zu bezahlen. Solche Fortbildungen können mehrere Hundert, aber auch mehrere Tausend Euro kosten. Der Preis sollte aber nicht unbedingt abschrecken, schließlich wird hierdurch in die Zukunft investiert. 
Die erste Anlaufstelle ist hierbei sicherlich der Staat. Die Bildungsprämie bezuschusst die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro. Der Bildungsgutschein hingegen richtet sich vor allem an Arbeitslose, welche durch eine Weiterbildung wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren können. Die Kosten werden hierbei zu 100 Prozent übernommen. Für Geringqualifizierte übernimmt die WeGebAU die Kosten der Weiterbildung. 
In besonderen Fällen kommt auch ein Aufstiegs- oder Weiterbildungsstipendium in Frage. 
Alternativ zu den Förderungen kann auch der eigene Chef angesprochen werden. Soll ein Unternehmen in eine Weiterbildung für den Mitarbeiter investieren, so muss dies auch ausreichend argumentiert werden können. Erkennt der Arbeitgeber einen Mehrwert, so werden häufig die Kosten übernommen oder Zuschüsse gewährt.

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